Reflexion

Wir reflektieren und reden ziemlich viel. Angefangen im Morgenkreis, wenn wir Erlebnisse des gestrigen Tages Revue passieren lassen, nach Ateliertagen im Schulhaus, nach einem Lehrausgang, am Ende des Vormittags, als eigene Reflexionsrunden zu einem bestimmten Thema, …

Vielen Kinder fällt es am Anfang schwer sich zu erinnern, das Geschehene in Worte zu fassen und nachvollziehbar zu erzählen. Auch das Ausdrücken von Gefühlen ist für viele ungewohnt und wird erst mit der Zeit selbstverständlich.

Dadurch, dass wir regelmäßig reflektieren ist es Teil unseres Alltags und der Austausch bedarf keiner besonderen Einführung oder Rahmenbedingung mehr. Nebenbei fragen wir, ob das Lernziel für den heutigen Tag erreicht wurde? Ob es zu viel oder zu wenig Hausübung war? Wie das Gefühl war, als man auf der höchsten Klettersprosse stand?

Je mehr ich mir bewusst mache und reflektiere, um so besser wird meine Einschätzung und meine Planungsfähigkeit. Kinder die erlebt haben, dass sie sich gestern zu viel vorgenommen haben und das verbalisiert haben, planen sich für den heutigen Schultag ganz bewusst weniger ein.

Oft setzen wir uns auch zusammen und machen uns Gedanken zu einem bestimmten Thema oder zu einer Situation die nicht optimal oder besonders gut gelaufen ist.

Die Frage „Was hast du erlebt?“ ist immer spannend, da der subjektive Eindruck der Kinder meist so ganz anders ist, als man erwarten würde. Da ist nach einem Lehrausgang auf die Ringstraße die wichtigste Erinnerung, dass in dem Sightseeing Bus Kopfhörer für jedes Kind waren 😉

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