Individuell und parallel! Teil 2

uhr 6Oft macht es keinen Sinn, parallel zu arbeiten, da die Lerninhalte von erster bis vierter Klasse sehr weit auseinander gehen. Da versuchen wir dann innerhalb eines Wissensbereichs Teilbereiche zu finden, die im weitesten Sinn zusammenhängen aber jeder Schulstufe das bieten, was sie gerade braucht. Im Sachunterricht zum Thema Zeit arbeiten z.B. die Dritt- und Viertklassler an der Entstehung der Erde, der Menschheitsgeschichte und basteln Zeitstreifen … während die Erst- und Zweitklassler sich mit ihrem Tagesablauf, der Woche als Zeiteinheit und dem Jahreskreis beschäftigt.

uhr 5

In Mathematik passt es sogar gut, wenn die Schulstufen nacheinander manche Bereiche erarbeiten, so haben wir genug Material wie Waagen, Maßbänder, Zirkel, … für jedes Kind.

Wir versuchen immer zu individualisieren, in dem jedes Kind einen eigenen Arbeistplan (Wochenpflichtprogramm mit Erarbeitung und Übung) erhält. So arbeiten manche Kinder auch ganz in ihrem Tempo, ohne eine Anbindung an eine Lerngruppe zu haben. Da jeder sich seine Arbeit selbst wählt, ist es für Kinder mit besonderen Bedürfnissen leichter, sich einzufinden. Sie arbeiten an ihren Aufgaben, so wie jeder an seinen.

Die Kinder finden sich trotzdem immer wieder zu eigenen Lerngrüppchen zusammen. Manchmal sind es zwei Kinder, die die selbe Aufgabe machen, manchmal eine Gruppe von Kindern, die alle rechnen, oder zusammen an einer Geschichte schreiben egal welche Schulstufe. Die Aufgabe der Kinder ist, sich ihre Zeit so einzuteilen, dass sie ihr Wochenpensum erfüllen.

Das Schöne ist, einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem die Kinder so miteinander arbeiten können, wie es ihnen im Moment am meisten entspricht.

 

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