Lernbereit? Mit Kinesiologie durch den Tag

Energiestehen

Energiestehen

Jeder kennt wahrscheinlich diese nasskalten Herbsttage, an denen man am liebsten im Bett bleiben möchte. Das ist so einer. Es ist kurz vor acht, die Kinder trödeln verschlafen ein. Heute ist alles

etwas langsam und ruhig. “Und jetzt sollen wir lernen?”, steht in manchen Gesichtern geschrieben. Mit kinesiologischen Übungen fangen wir an uns fürs Lernen vorzubereiten. Wir beginnen mit dem Gorilla und klopfen unseren ganzen Körper ab. Jetzt sind die ersten schon wieder wach.

Anschließend kommt unser Kreuzturnen, damit beide Gehirnhälften gut zusammenarbeiten. Ein bisschen außer Atem schalten wir noch unser “Gehirnkastl” ein. Die meisten Kinder blicken jetzt wieder wach und neugierig.

Morgenkreis, Lernphase und Pause laufen gut ab. Beim Laufen und Spielen sind die letzten aufgewacht, die Kinder sind gut drauf, manche ein bisschen überdreht. Nach der Pause beginnen wir immer mit dem Energiestehen oder Energiesitzen. Die Kinder kommen so zur Ruhe, wir können besprechen, wie es weitergeht. Auf gehts, jetzt wird gesungen und zwar auf Englisch. Die Bewegungslieder sind lustig und beim zweiten Lied steigern sich die Kinder hinein, brüllen mit und tanzen wild. So in die zweite Lernphase zu gehen macht keinen Sinn.
Für so wilde aggressive Stimmungen passt unser Tiger. Wir stellen uns einen Kratzbaum vor und kratzen fauchend. Meist reicht es, einmal den Tiger zu machen, damit die Kinder wieder runterkommen.

So bauen wir die Übungen ständig in unseren Tagesablauf ein. Mit der Zeit kennen die Kinder schon die Übungen und machen Vorschläge, was gerade gut passt. Besonders vor Erarbeitungsphasen und Schularbeiten nehmen wir uns mehr Zeit dafür.
Die Übungen sind sehr effektiv und ich kann mir einen Unterricht ohne sie nicht mehr vorstellen.

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