Wege zum Offenen Lernen

wegeWir erleben in verschiedenen Klassen, durch Gespräche mit Kolleginnen, aus Erzählungen, dass manch eine/r sich zwar wünschen würde offener zu arbeiten, aber nicht genau weiß, wie er beginnen soll und kann oder dass es nicht so klappt, wie man es sich vorstellt. In dieser Serie wollen wir den Weg in kleine Schritte aufteilen, einzelne Situationen aufgreifen und unsere Sicht darauf mit euch teilen.

Die Familienklasse ist nicht von heute auf morgen mit einem fertigen Konzept da gewesen, sondern Stück für Stück mit uns gewachsen. Wir hatten ganz sicher den großen Vorteil, dass wir nicht bestehende Strukturen und Abläufe verändern mussten, sondern von Anfang an die Dinge offen angehen konnten.

Wir haben gleich in unserem ersten Dienstjahr mit diesem Projekt begonnen. D.h. es sind keine langjährigen (Dienst)Erfahrungen notwendig, um sich ans offene Arbeiten zu wagen ;-)

Wichtig sind immer nur die Fragen:

  • Mit welchem kleinen Schritt möchte ich beginnen? Was sollen die Kinder heute selbstständig erledigen?
  • Funktioniert es aus meiner Sicht? Funktioniert es aus der Sicht der Kinder? Wie ist ihr Feedback?
  • Wo lagen konkret die Schwierigkeiten?  Was kann ich ändern?
  • Wenn es super geklappt hat, was wäre der nächste kleine Schritt in Richtung Selbstständigkeit?

Zu bedenken ist, dass man selbst und die Kinder Zeit brauchen, sich an das andere Arbeiten zu gewöhnen und die notwendigen Fertigkeiten zu lernen. Wir orientieren uns immer an dem Zitat von Anthony de Mello:

Diejenigen, die keine Fehler machen,
machen den größten aller Fehler:
sie versuchen nichts Neues.

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