Spitzenerlebnisse

IMG_0339Ein Schritt um Verantwortung fürs Lernen an die Kinder abzugeben bzw. ihnen zurück zu geben ist, mit Spitzenerlebnissen zu arbeiten. Ich suche immer nach Spitzenerlebnissen, bei denen die Kinder nach der Lernphase etwas präsentieren oder Referate halten. Ich will, dass sie gerne lernen, sich für Themen interessieren und selbst aktiv werden. Das geht am besten, wenn man ihnen die Wahl lässt, sich für ein Thema oder Lerngebiet zu entscheiden, dass sie wirklich interessiert. Spitzenerlebnisse wecken auch die Eigenmotivation, da sich die Kinder selbst gerne gut präsentieren wollen. Bei den Sachuterrichtsprojekten bietet es sich gut an, dass die Kinder ihr Wissen den anderen erzählen und ihre Arbeiten vorstellen.

Zum Beispiel stellen wir zum Thema Müll eine Müllmodenschau mit Gedichten, Liedern und aus Müll selbstgebastelten Kostümen zusammen, die wir sowohl den anderen Klassen als auch den Eltern vorspielen. Wir sind immer auf der Suche nach etwas, das sie motiviert, selbstständig Ideen einzubringen und ein Ziel – ihr Ziel – zu erreichen. Wenn so ein Spitzenerlebnis fehlt, fehlt der Sinn, warum wir etwas machen/lernen und dann sinkt auch gleich die Motivation. Am Schulschluss arbeiten wir immer an einer Zeugnisabschlussfeier, bei der die Kinder den Eltern eigene Gedichte, englische Lieder und Reime, selbst geschriebene Geschichten, Instrumentalstücke, etc. präsentieren. Obwohl es die letzten Schultage sind, proben sie eifrig und die Feier wird immer wunderschön.

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